Wolfenbüttel-Blog: Das Weblog von Wolfenbüttelern für Wolfenbütteler

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Do
18
Mrz '10

Auto in Wolfenbüttel aufgebrochen

Bis dato unbekannte Täter hebelten am Mittwoch den 03. März 2010, zwischen kurz vor zehn am Vormittal und Mittags kurz vor eins, alle Türschlösser eines bei einer Reitanlage in Klein Schöppenstedt geparkten Nissan Micra mit roher Gewalt auf. Allerdings gelang es nicht die Zentralverriegelung zu überwinden, so dass der oder die Täter kurzerhand durch die Heckklappe in das Auto  kletterten und dort ein Mobiltelefon und die unter einem Beifahrersitz abgelegte Handtasche Besitzerin des Autos entwendeten.

Hinweise nimmt die Polizei entgegen:
Polizeikommissariat Wolfenbüttel
Frau Hunke
Telefon: 0 53 31 / 93 31 23

http://www.polizei.niedersachsen.de

Fr
20
Okt '06

Fälscher-Ring entlarvt

Laut Angaben der Staatsanwaltschaft sind gestern Zollfahnder gegen den bislang größten Fall von Marken- und Produktpiraterie vorgegangen. Laut Angaben der Staatsanwaltschaft Braunschweig und dem Zollfahndungsamt Hannover, wurden gestern im Raum Wolfenbüttel mehr als 30 Tonnen gefälschte Markenartikel sichergestellt. In einer Lagerhalle und mehreren Garagen haben Zollfahnder Hunderte von Kartons mit T-Shirts, Jeans, Hemden und Jacken gefunden, die nach italienischen Designerstücken benannt worden waren. Diese wurden höchstwahrscheinlich in der Türkei hergestellt und über das Internet verkauft. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Millionen Euro. Gegen vier Männer im Alter von 27 bis 46 Jahren ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.

Quelle: abendblatt.de

So
10
Sep '06

Nachruf und Vorwurf

Nachruf und Vorwurf

Nachdem ich in Leipzig, Merseburg, Potsdam, Berlin und Glienicke lebte, “war” ich in Wolfenbüttel und muß sagen: lange war ich ja nicht hier nur ca. 1 1/2 Jahre, aber die reichen aus, um zu sagen: “Viel hat man in diesem lausigen Nest nicht verloren”. Das liegt weder an den einfachen Menschen, die da leben, noch an der schönen Innenstadt mit ihren schönen Fachwerkhäusern, sondern eher an denjenigen, die in Wolfenbüttel glauben, die neuen Herren und Nachfolger von Herzog Heinrich dem Wunderlichen zu sein und sich aller Wahrscheinlichkeit nach einreden große Kulturschaffende darzustellen.

Ob es damals auch soviel Korruption und Fetternwirtschaft gab, weiß ich nicht. Aber eins ist sicher; die Großen der Weltgeschichte mit denen sich Wolfenbüttel zu schmücken pflegt, hat es auch nicht all zu lang in Wolfenbüttel gehalten.

Den einen, Giacomo Casanova, gerademal 8 Tage. Gotthold Ephraim Lessing verwaltete Bücher und mußte die Wolfenbütteler ersteinmal darauf bringen, das sich wichtige und interessante hochmittelalterliche Werke in ihrer Bibliothek befinden und war dann wieder verschwunden. Für Wilhelm Busch reichte Wolfenbüttel gerade mal für die Sommerfrische und auch nur, wegen einem guten Freund, den er besuchte. Dieser war und ist aber leider für Wolfenbüttel nicht wichtig genug. Und zu guter letzt Gottfried Wilhelm Leibniz, der mehr von seinem Amt her auf dem Papier, als mit Leib und Seele in Wolfenbüttel weilte.

Kurzum in Wolfenbüttel ist alles etwas mehr Makulatur, mehr Schein als Sein. Vieleicht sollte sich Wolfenbüttel mehr auf das, was es wirklich hat, auf sich und seine Einwohner mit ihren künstlerischen und geistigen Potenzialen besinnen, als von großen Menschen der Geschichte, die schon lange tot sind, zu leben und zu träumen, denn letztendlich hatten sie für diese Stadt nicht wirklich etwas übrig. Wolfenbüttel ändere Dich, denn sonst wirst Du mit deinen, an den Haaren herbeigezogenen Geschichtlein, einfach von der Geschichte verschluckt.

der Schlemihl